Vitamin C – der Abwehrexperte

Vitamin C, auch als Ascorbinsäure bezeichnet, ist wohl das bekannteste Vitamin überhaupt. Im Kampf gegen die Erkältung ist es gleichzeitig eines der wichtigsten: denn Vitamin C spielt für gesunde Abwehrkräfte eine zentrale Rolle.

Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C ist unerlässlich für unsere Immunzellen. Da sich diese bei Erkältungen explosionsartig vermehren, verbraucht unser Körper in solchen Situationen deutlich mehr Vitamin C als sonst.

Vor allem in der Erkältungssaison oder wenn erhöhte körperliche oder geistige Belastungen das Immunsystem herausfordern, ist eine gezielte Vitamin-C-Zufuhr daher sehr wichtig – zumal der Körper Vitamin C nicht selbst herstellen kann.

Bei all dem gilt: Entscheidend ist, was im Körper ankommt. Da Vitamin C sehr empfindlich gegenüber Hitze, Licht und Sauerstoff ist, ist die Vitamin-C-Zufuhr auch bei an sich vitaminhaltiger Ernährung nicht immer gesichert. Ein Grund mehr, die Vitamin-C-Vorräte zusätzlich aufzufrischen!

Vitamin C in Lebensmitteln

Dass Vitamin C vor allem in Zitrusfrüchten wie Orange oder Zitrone steckt, ist allgemein bekannt. Doch wussten Sie, dass auch Hagebutten, schwarze Johannisbeeren oder Ananas zu den echten Vitamin-C-Bomben zählen? Sanddorn ist ein regelrechter Vitamin-C-Booster!

Zum besseren Verständnis ein kleiner Überblick:

Lebensmittel
Vitamin C Gehalt pro 100g

Zitrusfrüchte 50mg
Hagebutten 450mg
Sanddorn 500mg

Weitere Vitamin-C-Lieferanten sind zum Beispiel Kartoffeln, Broccoli oder Paprika.

Vitamin C – ganz schön empfindlich!

Grundsätzlich gibt es also viele Lebensmittel, die wir zur Versorgung mit Vitamin C nutzen können.

Der Haken dabei: Vitamin C ist ein äußerst empfindliches Vitamin. So kann es sowohl bei der Lagerung als auch bei der Zubereitung durch Hitze, Luft und Sauerstoff zu Verlusten kommen!

Um den empfohlenen Tagesbedarf1 von 110 mg (Männer) bzw. 95 mg (Frauen) Vitamin C zu erreichen, muss daher unter Umständen genauer auf die Ernährung geachtet werden. Dies gilt gerade auch im Falle eines erhöhten Vitamin-C-Bedarfs – so zum Beispiel bei Rauchern, Leistungssportlern oder Stillenden sowie bei Erkältung.

Hier kann es noch leicht zu einer Unterversorgung kommen.

Vitamin-C-Mangel: Risiko für erhöhte Infektanfälligkeit

Was bedeutet es für den Körper, wenn Vitamin C fehlt? Echte Mangelkrankheiten wie Skorbut – eine alte Seefahrerkrankheit – sind heute zum Glück äußerst selten. Dennoch geht ein Mangel an Vitamin C nicht spurlos an uns vorüber.

Typische Symptome können sein:
  • Leistungsschwäche
  • Müdigkeit
  • Infektanfälligkeit

Tipp

Für ein vitales Immunsystem hat sich die gezielte Zufuhr von Vitamin C in Kombination mit Citrus-Flavonoiden und Zink bewährt. Flavonoide gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Durch ihre antioxidativen Eigenschaften schützen sie das Vitamin C und verbessern seine Aufnahme.